Was für ein Krimi?
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SpG Tettau-Lindenau | vs. | SG Frauendorf 1921 | ![]() |
1696:1587 |
Der Kegelnachwuchs wollte sich unbedingt mit einem Heimerfolg gegen die U14 der SG Frauendorf 1921 in die Winterpause verabschieden. Die Gäste reisten als Tabellenzweiter ins Sportzentrum Tettau an – klar war: Nur mit einer konzentrierten Leistung bis zum letzten Wurf würde etwas Zählbares möglich sein. Für die Heimmannschaft eröffnete Luca Marwitz (388 Holz) die Partie. Er kegelte so stark, dass die Gäste bereits nach 60 Wurf reagierten und Vincent Mende (158 Kegel) für Finn-Luca Manig (187 Holz) einwechselten. Luca ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und schickte Thorin Nicklisch (447 Holz) mit einem Vorsprung von 55 Holz auf die Bahn.


Am Wochenende stand das letzte Vorrundenspiel auf dem Programm – ein echtes Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten aus Großkmehlen. Im ersten Duell trafen Thorsten Hotho (536 Holz) und Frank Nicklisch (531 Holz) aufeinander. Die Gäste gingen schnell mit zwei Satzgewinnen in Führung, doch Thorsten Hotho ließ sich davon nicht beeindrucken. Kegel um Kegel kämpfte er sich heran, glich den Rückstand aus und entschied das Duell am Ende mit fünf Kegeln Vorsprung für sich. Ihm folgte Franz König (541 Holz) auf die Bahn, der sich mit Remo Götze (535 Holz) ein spannendes Duell auf sehr gutem Kreisliga-Niveau lieferte. Die Führungen wechselten mehrfach, ehe Franz mit einem starken Schlussviertel von 142 Holz
Das im Spiel gegen den Aufsteiger KV Lauchhammer III gesammelte Selbstvertrauen nahm die Mannschaft mit in die Begegnung gegen den zweiten Aufsteiger, den Hohenbockaer SV Grün-Gelb II. Dieser hatte unsere Erste Mannschaft am letzten Spieltag noch deutlich mit 6:0 nach Hause geschickt – entsprechend gewarnt ging das Team in die Partie. Gestützt auf die bekannte Heimstärke eröffnete Uwe Matern (528 Holz) gegen Steffen Wukasch (489 Holz) den Wettkampf. Von Beginn an ließ Uwe Matern keinen Zweifel aufkommen, kontrollierte das Geschehen souverän und feierte mit einem ungefährdeten 4:0-Sieg zugleich eine neue persönliche Bestleistung. Als zweite Spielerin betrat Christine Lesche (504 Holz) die Bahn und konnte ihr starkes Ergebnis aus der Vorwoche sogar noch steigern.
Ohne Ersatzspieler ging es für unsere U14-Nachwuchsmannschaft nach Lauchhammer-Ost zum KV Lauchhammer. Da nicht gewechselt werden konnte, mussten alle vier Spielerinnen und Spieler das komplette Programm durchhalten. Um es vorwegzunehmen: Alle hielten durch, zeigten großen Kampfgeist und gaben ihr Bestes – und das gegen den fast übermächtigen, ehemaligen Serienmeister dieser Altersklasse. Den Anfang machte Thorin Nicklisch, der mit 400 Holz ein gutes Ergebnis auf die Bahn brachte. Mit 12 Kegeln Rückstand übergab er an Noah Kaiser. Noah spielte konzentriert und überzeugte ebenfalls mit 355 Holz, auch wenn der Rückstand gegen die stark aufspielenden Gastgeber auf 96 Holz anwuchs.
Die Kicker haben im letzten Spiel der Vorrunde gegen die 2. Garnitur von SV Großräschen mit 4:3 gewonnen. Es ist nicht so einfach, die richtigen Worte für diese Partie zu finden. Sie war umkämpft, sie war dramatisch und sie war in der Schlussphase für die Großräschener tragisch. Dieses Spiel war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Allzu überzeugend fiel der Sieg jedoch nicht aus, verdient war der Dreier aufgrund einer klar überlegen geführten 2. Halbzeit. Es reichte zu den erhofften drei Punkten und endete mit einer dem Spielverlauf entsprechenden Zitterpartie. ln diesem Spiel präsentierten sich gleich 3 Spieler der Kicker zum Matchwinner. Avestin Ränke erwirkte den Freistoß, der zum 1:2- Anschlusstreffer führte, sowie die beiden Strafstöße, die zum 3:3- und 4:3-Siegtor führten.
Am Sonntagvormittag fand in Schipkau das Kreispokalfinale der Altersklasse U14 statt. Nach rund sechs Stunden spannenden Nachwuchskegelns sicherte sich die SpG Senftenberg–Hohenbocka den Pokalsieg, gefolgt von der SG Frauendorf und dem KV Lauchhammer. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger aus Hohenbocka und Senftenberg. Das beste Einzelergebnis des Tages erzielte Thure Münchow vom späteren Pokalsieger mit starken 554 Holz. Die Spielgemeinschaft Tettau–Lindenau belegte am Ende den 5. Platz. Bester Kegler unserer Mannschaft war Luca Marwitz mit 400 Holz. Gut Holz!