Leichtes Spiel in der Höhle des Löwen

VfB Klettwitz
vs.
SpG Tettau-Frauendorf-LH II
0:6 (0:3)
 
 

Bah Leman AskandarouSicher, souverän und völlig problemlos hat das SpG-Team ihr Auswärtsspiel in der Klettwitzer Höhle des Löwen mit 6:0 gewonnen. Viele Jahre war das Stadion vom SpG-Team gefürchtet, weil in den zurückliegenden Jahren in der Höhle des Löwen nie ein Sieg gelang. Die Ausgangslage war nicht optimal, denn die Klettwitzer boten eine ersatzgeschwächte Mannschaft auf, die dem SpG-Team in keinster Weise Paroli bieten konnte. Das Team der Spielgemeinschaft dominierte die Auseinandersetzung deutlicher, als es das Ergebnis aussagt. In jedem der beiden Spielabschnitte bestimmte die SpG-Elf die Partie, tat sich allerdings schwer, aus der spielerischen Dominanz ein höheres Ergebnis zu erspielen. Zunächst schien das Gehäuse der Platzherren wie vernagelt, denn in der Anfangsphase blieben serienweise Schüsse im dichten Abwehrblock hängen. Ununterbrochen rollte Angriff auf Angriff in die Spielhälfte der Platzherren, die mit all ihren Spielern mit Abwehraufgaben beschäftigt waren. Kombinationen bis an den Fünfmeterraum wurden immer wieder von der dichten Abwehrkette der Klettwitzer unterbrochen und die Bälle rigoros und planlos weggeschlagen. Auch wenn die Klettwitzer in der 13. Minute das 1. Gegentor durch Franz König hinnehmen mussten, zeigte sich im Fortgang das gleiche Bild. So war es nicht verwunderlich, dass die Platzherren in der ersten halben Stunde bei sporadischen Angriffen nur vereinzelte Schüsschen auf das Tor des bis dahin beschäftigungslosen Torhüters Robert Nicolaus brachten. Erst mit dem 2:0 in der 37. Minute durch Askandarou Bah Leman, der In einen Torschuss von Franz König spritzte und die Kugel genau in den oberen rechten Winkel zirkelte, bekam die SpG-Elf zusätzliche Sicherheit und die Unterschiede zwischen dem SpG-Team und den Platzherren wurden sehr deutlich. Sekunden vor der Halbzeitpause setzte sich Martin Voigtländer auf der rechten Seite durch und flankte fast an der Eckfahne der rechten Seite scharf vor das gegnerische Tor, wo der wieselflinke Askandarou Bah Leman auftauchte und den Ball zum 3:0 ins Gehäuse stubste. Der Torpfiff war gleichzeitig der Pausenpfiff.
Auch die 2. Halbzeit war wieder von der absoluten Dominanz der SpG-Elf geprägt. Auch im 2. Spielabschnitt setzte sich das gleiche Bild fort. Die Klettwitzer waren nur noch mit Abwehrarbeit in ihrer eigenen Hälfte zu finden und taten nichts mehr für ihr eigenes Spiel. Trotzdem dauerte es bei den pausenlosen Angriffen der SpG-Elf fast 20 Minuten, bis ein weiterer Treffer folgte. In der 64. Minute eroberte sich Franz König in einer Spielertraube den Ball und wurde von mehreren Gegenspielern angegriffen, er behauptete sich, suchte sich die beste Schussposition aus und katapultierte die Kugel von 8 m halbrechter Position unhaltbar zum 4:0 in den langen oberen Winkel. In der Schlussviertelstunde konnten die Klettwitzer der drückenden und anhaltenden Feldüberlegenheit nicht mehr standhalten. In der 75. Minute überraschte Lars Gottschalk den sehr guten Keeper der Platzherren mit einem Hinterhaltsschuss ins äußerste lange Eck zum 5:0 und keine 2 Minuten später (77.) führte ein herrliches Zusammenspiel zwischen Martin Voigtländer, Marco Friedek und Franz König, der mit seinem 3. Treffer in diesem Spiel den 6:0- Endstand herstellte und damit die Klettwitzer endgültig Matt setzte.

Aufstellung: Robert Nicolaus - (c) Paul Günther (62./Justin-Lukas Mantowski), Franz König, Jan Sarodnick, Askandarou Bah Leman, Guido Lesche, Benjamin Ebert (46./Nick Nagel), Nico Förster (46./Lars Gottschalk), Marko Pohling (62./Marco Friedek), Hanad Mohamed Osman, Martin Voigtländer

Tore: 0:1/0:4/0:6 Franz König (13./64./77.), 0:2/0:3 Askandarou Bah Leman (37./45.), 0:5 Lars Gottschalk (75.)

Schiedsrichter: Rösner, Patrice (Großräschen)