Starke Leistung mit Dreier belohnt
SpG Tettau-Frauendorf - SpG Großkmehlen-Lindenau II 5:1
Die Kicker haben bei schönem Fußballwetter in heimischen Gefilden spielerisch überzeugt und gegen den Tabellendritten, die SpG Großkmehlen/ Lindenau ll, mit großem Kampfeinsatz 5:1 gewonnen. Der Dreier war vor allem ein Verdienst der Ordnung und der disziplinierten Spielweise. Das gelang, weil jeder Spieler bemüht war, seine Grenzen auszuschöpfen. Dabei war über weite Strecken der Partie kein großer Unterschied zwischen beiden Teams auszumachen. Erst die letzten 15 Minuten der 2. Halbzeit entschieden die Partie zu Gunsten der Kicker dann schließlich. Angefangen hat die Partie allerdings wie erwartet, denn beide Mannschaften begannen stabil und spielten sich schon in der ersten halben Stunde einige gute Möglichkeiten heraus. So setzte Benjamin Ebert in der 9. Minute das 1. Achtungszeichen. Sein Schuß von der rechten Seite tuschierte den Querbalken und verhindefte den Einschlag. Dann in der 22. Minute hätten sogar die Kmehlener in Führung gehen können, als Jacob Wieden von 10 m halblinker Position nur den rechten Pfosten traf. Dann in der 30. Minute wurden Martin Seidel 1m vor dem gegnerischen Gehäuse von hinten die Beine weggezogen, was folgerichtig Strafstoß zur Folge hatte. Den Strafstoss verwandelte Franz König flach, scharf und trocken zur 1:0-Kicker-Führung. ln der umkämpften restlichen Viertelstunde bis zur Pause tat sich bei beiden Kontrahenten nichts Nennenswertes mehr, da beide Teams voll konzentriert bis zur Pause nichts zuließen. Mit dieser 1:0-Kicker-Führung ging es zum Pausentee, wo im Pausengespräch noch keiner vorauszusagen wagte, wie das Spiel ausgehen wird. Nach dem Wechsel wurde die Partie hektischer und kampfbetonter. ln der Folge entwickelte sich ein ständiges Hin und Her, wobei die Kicker die besseren Chancen hatten. So dauerte es wieder genau eine halbe Stunde, ehe dieses umkämpfte Spiel zum Kippen kam. Erst in der Schlußviertelstunde (75.) konnte der getreue Anhang das lang ersehnte 2:0 bejubeln. Einen Freistoß von der Iinken Seite des Halbfeldes schlug Frederik Schützel im hohen Bogen in den gegnerischen Strafraum, Sebastian Kunze schraubte sich hoch und köpfte den Ball zum 2:0 ins äußerste linke Eck. Dieser 2. Treffer beflügelte die Kicker zu weiterem Angriffsdruck, wobei die Kicker immer einen Tick schneller am Ball waren. Sie wollten mit einem weiteren Treffer auf der sicheren Seite der Siegerstraße landen. Dieser fiel dann 4 Minuten später (79.) und sorgte für die endgültige Entscheidung. Ein weiter Torwartabschlag von Robert Nicolaus bis ins gegnerische Halbfeld, den senkenden Ball versuchte der Kmehlener Fabio Rusch zu klären, rutsche ihm aber über den Scheitel, so dass Franz König freien Lauf auf das gegnerische Tor hatte und an der Strafraumlinie hob er gekonnt den Ball über den aus seinem Kasten herausstürzenden Keeper zum 3:0 ins Gehäuse. Weitere 4 Minuten später (83.) erzielten die Kmehlener durch Niklas Kotsch den 1:3-Ehrentreffer. Weitere 4 Minuten später (87.) wurde Franz König vom Torwart der Kmehlener, Dirk Tennert, rüde gefoult und der sehr aufmerksame Referee Sven Olschak aus Oppelhain zeigte erneut auf den Punkt. Die Verantwortung für den Strafstoß übertrug man für seine sehr gute Torwartleistung an diesem Tag an Robert Nicolaus, der sicher und platziert ins rechte untere Eck traf. Da aber 2 Kicker-Spieler vorzeitig über den Sperrradius traten, ließ der Referee den Elfer wiederholen. Doch auch bei der 2. Ausführung traf Robert Nicolaus genauso sicher flach und schart zum 4:1, diesmal ins linke untere Eck. ln der Nachspielzeit 90.+4, als sich Franz König von seiner beängstigten Verletzung scheinbar erholt hatre, revanchierte er sich mit seinem 3. Treffer in diesem Spiel. Er nahm ein herrliches Zuspiel von Andreas Schmidt genau in den freien Raum auf, stiefelte mit dem Ball im Alleingang auf das gegnerische Tor und vollendete zum 5:1-Endstand. Damit schien die Moral der Kmehlener gebrochen, die völlig konsterniert waren. Einen 5:1-Endstand, der die Leistung der Kmehlener etwas verfälscht darstellt, aber wohl keiner auf der Rechnung hatte.
Tore: 1:0 Franz König (30./Foulelfmeter), 2:0 Sebastian Kunze (75.), 2:1 Niklas Kotsch (83.), 4:1 Robert Nicolaus (87./Foulfmeter) 5:1 Franz König (90.+4.)
Aufstellung: Robert Nicolaus - Franz König, (c) Sebastian Kunze, Martin Seidel (46./ Frederick Schützel), Sebastian Baer (60./Tommy Eifler), Guido Lesche (65./ Matthias Haarig), Benjamin Ebert (46./Avestin Wyatt Ränke), Maximilian Krüger (83./Andreas Schmidt), René Streich, Maximilian Köckritz, Jerome Schmidt
Schiedsrichter: Sven Olschak (Oppelhain)
Wie schon in den Pokaljahren zuvor strauchelten die Kicker abermals schon in der 1. Runde und verloren im Uebigauer Stadion bei der Spielgemeinschaft Gräfendorf/Uebigau ll mit 0:4. Die Lostrommel hat den Kickern in dieser Serie die SpG Gräfendorf/Uebigau ll zugelost. Der Verein Gräfendort (z.Zt. 320 Einwohner) konnte selbstständig nicht mehr bestehen und so schloss sich der Verein Gräfendorf und die Reservemannschaft von Uebigau zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Diese Spielgemeinschaft belegte in der vergangenen Spielserie in der 1 . Kreisklasse West den 1 . Tabellenplatz. Da aber die 1. Männer von Uebigau in der Kreisliga Staffel West spielt, verzichtete die Spielgemeinschaft auf den Aufstieg und ermöglichte dem Tabellenzweiten, den SSV Plessa, den Aufstieg in die Kreisliga. Die Kicker haben mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft, mit nur 10 Spielern antretend, ihre Pokalpflicht getan. Es war ein Spiel, wo die Kicker schon vor dem Spiel durchblicken ließen, dass sie an ein Weiterkommen im Pokal nicht interessiert sind. So reisten die Kicker nur mit 10 Spielern an, während die Platzherren 5 Ersatzspieler aufboten und alle 5 Spieler zum Einsatz kamen. So musste das Trainer-Duo Uwe König und René Erdmann das Rezept finden, um den auflaufenden Spielern die richtigen Positionen zuzuordnen. So stellten sie den inzwischen 47-jährigen Uwe Matern ins Tor, der sich mit gutem Stellungsspiel als sehr aufmerksamer Keeper erwieß. Guido Lesche, der auf allen Positionen firm ist, spielte als Libero und mit René Streich, Paul Günther und Dauerbrenner Sebastian Kunze sollte ein Debakel verhindert werden. Das Spiel begann wie erwartet mit fortwährenden Angriffen der Platzherren, wo sich die Heimelf trotz leichter Feldüberlegenheit die Zähne ausbiss. Fast eine halbe Stunde rannte die Heimelf vergebens gegen eine tiefstehende Kicker-Abwehr, ehe sie dann in der 28. Minute, noch dazu durch ein Eigentor, zu ihrer 1:0-Führung kam. Ein Eckstoß von der linken Seite an den kurzen Pfosten geschlagen, prallte an das Schienbein von Torwart Uwe Matern und sprang ins Tor. Auch der Treffer zum 2:0 von Karel Arndt in der 52. Minute und das 3:0 von
Dieses Spiel war und ist das einzige Vorbereitungsspiel auf die in der nächsten Woche beginnenden neuen Spielserie. Der SSV Plessa spielte in der West-Staffel der 1. Kreisklasse und wurde in der vergangenen Serie Tabellenzweiter. Da aber der Tabellenerste, die SpG Gräfendorf/Uebigau II, auf den Aufstieg in die Kreisliga verzichtete, spielen nun die Plessaer als Tabellenzweiter in der neuen Serie erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der Kreisliga. Das Spiel begann richtig gut. Zunächst starteten beide Mannschaften schwungvoll und tatendurstig in diese Begegnung. Ohne langes Abtasten prägten rassige, aber faire Zweikämpfe die Anfangsphase. Diese zehnminütige Anfangsphase war noch von keinen nennenswerten Torszenen gekennzeichnet. Aber danach wurden die Angriffsbemühungen der Kicker immer zielgerichteter und so ergab sich schon in der 13. Minute die 1:0-Führung. Sebastian Kunze fing eine Fehlabgabe der Gäste ab und sah, dass der Torwart der Gäste zu weit aus seinem Kasten kam, so schaltete er blitzschnell und feuerte mit einem kraftvollen Hammer die Kugel von 35 m zur 1:0-Führung ins leere Tor. Sechs Minuten später (19.) erzielten die Kicker mit einem blitzschnellen Angriff sogar das 2:0, als Jerome Schmidt mit einer Steilvorlage Franz König bediente, der legte den Ball zu Martin Seidel und dieser sofort in den Lauf von Franz König, der in halblinker Position in den gegnerischen Strafraum zog und mit einem Schuss ins lange Eck das 2:0 erzielte. ln der Folge kam es auf beiden Seiten zu wechselseitigen Möglichkeiten, die aber nichts brachten. Aber dann nach einer halben Stunde vollzog sich in einer Zeitspanne von jeweils 3 Minuten der Tore-Rhythmus. ln der 33. Minute erzielten die Gäste durch Hannes Garske den 2:1-Anschlusstreffer, in der 36. Minute stellte Franz König den 2-Tore-Vorsprung wieder her, als sich Martin Seidel auf der linken Angriffsseite resolut durchsetzte, den Ball auf Franz König Iegte, der von 12 m halblinker Position das 3:1 erzielte. Wieder vergingen nur 3 Minuten (&9.), da erhöhte Martin Seidel nach einem Foulspiel an Franz König den darauf folgenden Strafstoß auf 4:1 und wieder nur 3 Minuten später verkürzten die Plessaer durch Marcel Hofmann das Resultat auf 4:2. In den darauffolgenden 3 Minuten ertönte dann der Halbzeitpfiff.
Im Auftaktspiel der neuen Serie kamen die Kicker bei der 2. Garnitur von Eintracht Ortrand über ein 2:2 nicht hinaus und mussten sich die Punkte teilen. Die Kicker bestimmten über die gesamte Spielzeit das Spiel, waren in dieser Partie präsenter und hatten zahlreiche Chancen, dieses Spiel zu gewinnen. Die Kicker vergaben mehr als ein Dutzend klarer Tormöglichkeiten. Viermal war der Querbalken und einmal der Pfosten im Wege. Muss man sagen.... Aluminium der Teufel. Schon zur Halbzeit hätten die Kicker die Partie für sich entscheiden können. Für die Ortrander war diese Punkteteilung dennoch schmeichelhaft. Von Beginn an spielten die Kicker offensiv nach vorn und zeigten, dass ihr Siegeswille ungebrochen ist. Schon mit dem 1. Angriff der Kicker in der 2. Minute traf Neuling Maximilian Krüger nur den Pfosten. ln der 6. Minute, 11. und 34. Minute klatschten drei granatenhafte Schüsse von Franz König an den Querbalken. Die Kicker bombardierten eine halbe Stunde lang das Ortrander Tor und hatten keinen Erfolg. Doch dann ging der Schuß nach hinten los. In der 33. Minute machten die Ortrander ihren 1. Entlastungsangriff und kamen mit ihrem 1. Schuß auf das Kicker-Tor durch Nicklas Fröbel zu ihrer 1:0-Führung und stellten die Partie völlig auf den Kopf. Vorausgegangen war wieder ein Leichtsinnsfehler der Kicker-Abwehr, die dem Gegner zu ihrer bis dahin unverdienten Führung verhalfen. Deshalb war dieser Treffer im höchsten Maße ärgerlich. Mit dieser schmeichelhaften Führung der Ortrander ging es in die Pause.
Nach einer Flanke von Franz König in den gegnerischen Torraum stand Sebastian Kunze goldrichtig und köpfte den Ball vor dem Zugreifen des Tonrvarts zum 1:1-Ausgleich ein. Aber nur 4 Minuten später (72.) überraschten die Ortrander abermals die Kicker-Abwehr. Die Ortrander machten auf der linken Angriffsseite in Höhe der Strafraumlinie einen Einwurf in den Kicker-Strafraum und wieder schaute die Kicker-Abwehr zu, wie der Ortrander Trainer-Fuchs Ralf Strehle ungestört den Ball aufnahm und zur erneuten 2:1-Führung ins rechte lange Eck zirkelte. Wieder rannten die Kicker ihrem Rückstand hinterher und starteten Angriff auf Angriff, die der unermüdlich rackernde Sebastian Kunze inszenierte. In der 83. Minute traf Franz König, dem in diesem Spiel scheinbar das Pech an den Schuhen klebte, zum 4. Mal nur den Querbalken. Ein unentwegter Vormarsch der Kicker auf das Ortrander Tor vollzog sich weiter. Die Ortrander, die nur ihre Führung über die Zeit retten wollten, schlugen die Bälle hoch und weit ins Niemandsland. Sie markierten Wadenkrämpfe, praktizierten einige Scharmützel auf dem Rasen und warteten auf den Schlusspfiff, der aber nicht kam, weil der Schiedsrichter durch die vielen Unterbrechungen die Nachspielzeit verlängern mußte. Erst in den letzten Sekunden der Nachspielzeit erzielten die Kicker den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleichstreffer und entrissen damit den Ortrandern den 3-Punkte-Gewinn. Eine Flanke von René Streich von der rechten Seite landete in der Nähe des 11-m-Punktes, wo Paul Günther den Ball mit dem Kopf auf die halblinke Position verlängerte, dort stand Guido Lesche, der seine Position als Libero aufgegeben hatte und mit straffem Schuß ins lange Eck erzielte er den mehr als verdienten 2:2-Ausgleichstreffer. So endete das Spiel schließlich noch mit einem Remis, was den Hausherren am Ende besser schmeckte als den Kickern.
Die Kicker haben im letzten Spiel der Vorrunde gegen die 2. Garnitur von SV Großräschen mit 4:3 gewonnen. Es ist nicht so einfach, die richtigen Worte für diese Partie zu finden. Sie war umkämpft, sie war dramatisch und sie war in der Schlussphase für die Großräschener tragisch. Dieses Spiel war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Allzu überzeugend fiel der Sieg jedoch nicht aus, verdient war der Dreier aufgrund einer klar überlegen geführten 2. Halbzeit. Es reichte zu den erhofften drei Punkten und endete mit einer dem Spielverlauf entsprechenden Zitterpartie. ln diesem Spiel präsentierten sich gleich 3 Spieler der Kicker zum Matchwinner. Avestin Ränke erwirkte den Freistoß, der zum 1:2- Anschlusstreffer führte, sowie die beiden Strafstöße, die zum 3:3- und 4:3-Siegtor führten. Franz König, der alle 3 Standardsituationen zu Treffern verwertete und Torwart Robert Nicolaus, der in spielentscheidender Phase beim Stande von 3:3 den Strafstoß, der bei Vollendung zur Räschener Führung geführt hätte, zunichte machte. Die Großräschener legten los wie aufgezogen, denn das Spiel war nicht einmal 10 Minuten alt, da lagen die Kicker durch eine schlecht gestaffelte Abwehr bereits 0:2 im Hintergrund. Kein Abwehrspieler schien für einen Gegenspieler zuständig zu sein. Riesenräume boten sich für die Gäste, die schon in der 6. und 9. Minute durch ihren Torschützenbesten Tom Neugebauer mit 2:0 in Führung gingen. Die Räschener tauchten immer wieder völlig frei vor dem Kicker-Tor auf. Erst danach erwachte die Kicker-Abwehr und wurde hellwach. Mit großer Laufbereitschaft wurden die Angriffsbemühungen zielgerichteter und so erspielten sich die Kicker zunehmend Möglichkeiten, die aber nichts Zählbares brachten. Erst in der 44. Minute kam es unmittelbar auf der gegnerischen Strafraumlinie zu einem Foul an Avestin Ränke. Eigentlich gehört die Strafraumlinie zum Strafraum. Der Schiedsrichter verlegte dieses Foul jedoch außerhalb des Strafraumes und auf Freistoß, den Topscorer Franz König in gewohnter Manier an der Mauer vorbei ins rechte Eck zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte und damit auf eine Wende in der 2. Halbzeit hoffen ließ.