Ein gelungener Auftaktsieg
SV Großräschen II
vs.
SpG Tettau-Frauendorf-Lauchhammer II
1:3 (0:1)
Mit einer glänzenden kämpferischen, ruhigen und überlegten Spielweise hat die SpG-Elf ihr Auftaktspiel bei der Reserve von SV Großräschen mit 3:1 gewonnen. Dabei war über weite Strecken der Partie kein großer Unterschied zwischen beiden Teams auszumachen. Der Auswärtsdreier war vor allem ein Verdienst ihrer ruhigen und disziplinierten Spielweise. Dieser Auswärtssieg hat bestätigt, dass das gemeinsame Team in ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit immer besser zusammenspielt. In der Tat zeigte sich die Großräschener Mannschaft gegenüber dem Vorjahr mit ihrem jungen Nachwuchs stark verbessert. Die Willensbereitschaft, dieses Auftaktspiel zu gewinnen, war von jedem Spieler der Gäste gegeben. Der Erfolg sorgt beim gemeinsamen SpG-Team für zusätzliches Selbstvertrauen, das es in dieser angehenden Saison gut gebrauchen kann. Beide Mannschaften begannen das Spiel mit kontrollierten Aktionen aus dem Mittelfeld und wollten aus einer sicheren Abwehr mit schnellen Angriffen zum Erfolg kommen. Da sich das SpG-Team konsequent an die taktische Marschrichtung ihres Trainers Dirk Uhle hielt, stellte es sich dem Räschenern in den Zweikämpfen energisch entgegen, so dass der Spielablauf bis zur Führung der SpGElf auf Augenhöhe verlief. Besonders die SpG-Abwehr erwies sich in dieser 1. Halbzeit als fast unüberwindliches Bollwerk, die Ruhe und Sicherheit ausstrahlte. Die SPG-EIf spielte anfangs mit geradlinigen unkomplizierten Aktionen nach vorn, doch Gefahr für die ängstlich auf Torsicherheit bedachten Platzherren gab es bis auf einige Halbchancen bis kurz vor der Halbzeit nicht. Erst in der 42. Minute bejubelte die SpG-Elf ihre 1:0-Führung. Bei einem Angriff feuerte Paul Günther vor dem gegnerischen Strafraum den Ball an den Querbalken, den abspringenden Ball nahm Marco Friedek auf die Schippe und drosch die Kugel mit einem Vollspannschuss von 10 m unhaltbar zum 0:1 in die Maschen. Mit dieser verdienten Führung ging es in die Pause.Die 2. Halbzeit war von dem verbissenen Bemühen beider Kontrahenten gekennzeichnet, das Spiel für sich zu entscheiden. In der Folge störte die SpPG-Abwehr mit hohem läuferischen Aufwand den Spielaufbau der Platzherren in deren Hälfte. Die Großräschener drangen jedoch nicht durch die konzentriert und aufmerksam agierende SpG-Abwehr und mussten aber zudem immer vor den Kontern der SpG-Angreifer auf der Hut sein. Und siehe da! So hatte der Sekundenzeiger gerade seine 4. Umdrehung gemacht, da erhielt Franz König im gegnerischen Strafraum ein Zuspiel und schoss den Ball wie er kam von 10 m halbrechter Position zum 2:0 ins äußerste lange Eck. In den nächsten 20 Minuten verlief das Spiel auf Augenhöhe, wobei das SpG-Team auf das Verwalten ihrer Führung bedacht war. Mit dem 1:2-Anschlusstreffer in der 70. Minute keimte bei den Platzherren zwar noch einmal die Hoffnung auf, dass das Spiel eine andere Richtung nimmt, aber die SPG-Abwehr mit Routinier Guido Lesche stand souverän und ließ keine gefährliche Aktion der Platzherren mehr zu. Stattdessen stellte Goalgetter Franz König in der 79. Minute mit einem Super-Solo das 3:1 und den 2-Tore-Abstand wieder her. Mit einem Slalomlauf ließ er aus dem gegnerischen Halbfeld die gesamte Räschener Abwehr ins Leere laufen. Er gewann den Sprint zum Ball, spielte einige Gegenspieler aus, behauptete sich auch gegen die nachsetzenden Gegenspieler, drang in den Strafraum ein und behielt auch bei der Vollendung zum 3:1 die Nerven. Nach dem 3:1 war den Großräschenern der Zahn gezogen und im gleichen Maße, wie sich das SpG-Team steigerte, bauten die Platzherren ab. Der Rest des Spieles ging dann aber klar an die diesmal 100%ig konzentriert zu Werke gehende SpG-Elf. Auch weil das SpGTeam in der gesamten Spielzeit diszipliniert und sicher agiert hat, ist dieser Sieg nie richtig in Gefahr geraten. Mannschaftliche Geschlossenheit, Disziplin und Einsatzbereitschaft waren an diesem Tage die Trümpfe, die bei der SpG-Elf stachen, weil sie mit großer Leidenschaft zur Sache ging und ihr Engagement am Ende belohnt sah.
Aufstellung: Andreas Rost - (c) Paul Günther, Jan Sarodnick, Franz König, Sebastian Kunze, Hanad Mohamed Osman, Guido Lesche, Benjamin Ebert (58./Richard Schüler), Justin-Lukas Mantowski (31./Nick Jagel), Marco Friedek (46. Bela Schober), Tobias Tetschke
Tore: 0:1 Marco Friedek (42.), 0:2/1:3 Franz König (50./79.), 1:2 Florian Fröschke (70.)
Schiedsrichter: Günther Baer (Senftenberg)